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A2 - ERSTE
AUTOBAHNKIRCHE ÖSTERREICHS |
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Kontaktadresse: Röm. Kath. Pfarramt
Poggersdorf |
Röm. Kath.
Pfarramt Grafenstein Dechant Anton Opetnik Hauptstraße 91 9131 Grafenstein Tel.: ++ 43 (0) 4225 - 22 15 |
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Die erste Autobahnkirche Österreichs
an der A2 - im Schnittpunkt Europas - steht zwar nicht in unserer Pfarre (Pfarre
Poggersdorf), wohl aber im Gebiet unserer Marktgemeinde
Grafenstein in der Ortschaft DOLINA.
An dieser Stelle soll am 17., 18. und 19. Juni 1849 die Gottesmutter Maria drei Hirtenmädchen erschienen sein. Daher wurde dort vorerst eine hölzerne Kapelle errichtet. Die Grundsteinlegung für die Kirche erfolgte am Annatag des Jahres 1861. Zuerst wurde der vordere Teil der Kirche, das
Presbyterium, mit zweiseitigem spitzen Chorschluss, niederem Dach und
romanisierendem Bogenfries erbaut. 1882 spendete ein unbekannter Wohltäter die große Glocke mit einem Gewicht von 1389 kg, die bisher in einer hölzernen Glockenhütte neben der Kirche untergebracht war. Im Kirchenschiff ist eine gotische Marienstatue "die Schöne Madonna" aus den Jahren um 1420 und das große Hauptbild der Marienerscheinung - 1906 vom akad. Maler Peter Markovic aus Rosegg gemalt - aufgestellt. Am 1. Sonntag im Juli und am 1. Sonntag im Oktober treffen sich in Dolina Wallfahrer aus dem Kärntner Unterland. Im Jahre 1999 erfolgte eine gründliche Renovierung um Neugestaltung der Kirche unter der Patronanz von Dechant Msgr. Leopold Silan - durch seinen Einsatz und seine Beharrlichkeit wurde diese Kirche zur ersten Autobahnkirche Österreichs. |
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Im Rahmen dieser Renovierungs- und
Adaptierungsarbeiten wurde durch die neue Formgebung, durch das verwendete
Material, durch die ausgewählten Farben, und auch durch die eigenwilligen
Fensteröffnungen sehr viel Symbolik und Mystik in die Kirche gebracht:
Die hohe, dunkle Mauer symbolisiert als Teil der Autobahnkirche die mächtige dunkle Autobahn und alle übrigen Straßen, auf denen Millionen von Menschen täglich unterwegs sind. Die Mauer ist aber auch Symbol der Unfreiheit, eine Scheidewand zwischen den Völkern, zwischen Armen und Reichen, zwischen Demokratien und Diktaturen .., ein Gedanke zurück an den "Eisernen Vorhang" und die Berliner Mauer..., aber sie gibt auch im Inneren Geborgenheit und Ruhe - und kann gleichzeitig als Klagemauer unserer Bitten und Gebete gesehen werden.
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