A2 - ERSTE AUTOBAHNKIRCHE ÖSTERREICHS
IN DOLINA: "MARIA IM WALDE"

Kontaktadresse:

Röm. Kath. Pfarramt Poggersdorf
Dechant Anton Opetnik
9131 Poggersdorf
Tel.: ++ 43  (0) 4224 - 811 17

Röm. Kath. Pfarramt Grafenstein
Dechant Anton Opetnik
Hauptstraße 91
9131 Grafenstein
Tel.: ++ 43 (0) 4225 - 22 15

 



Das Altarbild: 
Marien Erscheinung 1849

Die erste Autobahnkirche Österreichs an der A2 - im Schnittpunkt Europas - steht zwar nicht in unserer Pfarre (Pfarre Poggersdorf), wohl aber im Gebiet unserer Marktgemeinde Grafenstein in der Ortschaft DOLINA.

An dieser Stelle soll am 17., 18. und 19. Juni 1849 die Gottesmutter Maria drei Hirtenmädchen erschienen sein. Daher wurde dort vorerst eine hölzerne Kapelle errichtet. Die Grundsteinlegung für die Kirche erfolgte am Annatag des Jahres 1861.

Zuerst wurde der vordere Teil der Kirche, das Presbyterium, mit zweiseitigem spitzen Chorschluss, niederem Dach und romanisierendem Bogenfries erbaut.
Am 11. Oktober 1863
wurde der Neubau vom Klagenfurter Fürstbischof  Dr. Wiery eingeweiht. Bis zum Jahre 1870 gingen so viele Spenden ein, dass der Pfarrhof gebaut werden konnte. Zwei Jahre später wurden der Turm und die Sakristei errichtet. Der Turm stürzte aber am 6. Juli 1889 um 22 Uhr - zwei Tage vor dem Kirchweihfest ein.

1882 spendete ein unbekannter Wohltäter die große Glocke mit einem Gewicht von 1389 kg, die bisher in einer hölzernen Glockenhütte neben der Kirche untergebracht war.

Im Kirchenschiff ist eine gotische Marienstatue "die Schöne Madonna" aus den Jahren um 1420 und das große Hauptbild der Marienerscheinung - 1906 vom akad. Maler Peter Markovic aus Rosegg gemalt - aufgestellt.

Am 1. Sonntag im Juli und am 1. Sonntag im Oktober treffen sich in Dolina Wallfahrer aus dem Kärntner Unterland.

Im Jahre 1999 erfolgte eine gründliche Renovierung um Neugestaltung der Kirche unter der Patronanz von Dechant Msgr. Leopold Silan - durch seinen Einsatz und seine Beharrlichkeit wurde diese Kirche zur ersten Autobahnkirche Österreichs.



Die neu gestaltete Wallfahrts- und Autobahnkirche "Maria im Walde" an der A2 - in Dolina, Kärnten

Im Rahmen dieser Renovierungs- und Adaptierungsarbeiten wurde durch die neue Formgebung, durch das verwendete Material, durch die ausgewählten Farben, und auch durch die eigenwilligen Fensteröffnungen sehr viel Symbolik und Mystik in die Kirche gebracht:

Die hohe, dunkle Mauer symbolisiert als Teil der Autobahnkirche die mächtige dunkle Autobahn und alle übrigen Straßen, auf denen Millionen von Menschen täglich unterwegs sind.

Die Mauer ist aber auch Symbol der Unfreiheit, eine Scheidewand zwischen den Völkern, zwischen Armen und Reichen, zwischen Demokratien und Diktaturen .., ein Gedanke zurück an den "Eisernen Vorhang" und die Berliner Mauer..., aber sie gibt auch im Inneren Geborgenheit und Ruhe - und kann gleichzeitig als Klagemauer unserer Bitten und Gebete gesehen werden.

 


St. Christophorus
Jubiläumsglocke


Vivos voco. 
Mortuos plango.
Fulgura frango.
(Friedrich Schiller)

Die Lebenden rufe ich,
die Toten beklage ich,
die Blitze breche ich.

GEBET DER KRAFTFAHRER

Guter Gott!
Wenn ich am Lenkrad sitze, gib mir
eine feste Hand und ein wachsames
Auge, damit niemand durch mich
gefährdet und verletzt wird - du hast
alles Leben geschaffen.
Beschütze mich und alle, die sich mir
anvertrauen, vor Unfall und Gefahr. -
Lass mich nicht durch zügelloses
oder unachtsames Fahren die
Schönheit deiner Welt vergessen.
Erfülle mich mit Verantwortung in
meinem Beruf und lass mich ihn so
ausüben, dass Ich nach meinen
Fahrten immer wieder gut
heimkomme und einmal mein letztes
Ziel erreiche, die Herrlichkeit in dir.
Amen.

 

 

Gottesdienste
jeden Samstag um 20 Uhr
(in der Zeit von Allerheiligen bis Ostern um 19 Uhr)
bzw. laut Aushang in der Kirche

Kirchweihfest - Kirchtag:
1. Sonntag im Juli  bzw. 1. Sonntag im Oktober